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M. Zaidan Lahjouji

Wissenschaftlicher Mitarbeiter/ Doktorand (DFG-Projekt Russinisch)

Zur Person: 

  • Jahrgang 1989

 

Akademischer Werdegang

  • 07/2009: Abitur am Wentzinger-Gymnasium Freiburg
  • 10/2011: Beginn Bachelorstudium an der Uni Freiburg: Russlandstudien (HF), Europäische Ethnologie (NF) 
  • 09/2013- 08/2014: Bachelor Plus (DAAD-Stipendium): Auslandsstudium an der Staatlichen Universität Tver‘ (Russland) 
  • 09/2015: Abschluss Bachelor of Arts. Titel der Abschlussarbeit: „Jazz in der frühen Sowjetunion. Diskurslinien in der Kulturpolitik.“
  • 10/2015: Beginn Masterstudium: Slavische Philologie (Schwerpunkt slavistische Sprachwissenschaft)
  • 10/2017: Abschluss Master of Arts. Titel der Abschlussarbeit: „Typologie und Dialektologie: Eine integrative Perspektive am Beispiel von computergestützten Untersuchungen slavischer Sprachstrukturen.“

 

Berufliche Tätigkeit

  • 10/2017 – 12/2018: Wissenschaftliche Hilfskraft
  • Mitarbeiter im DFG-Projekt „Russinisch als eine Staatsgrenzen überschreitende Minderheitensprache: Dynamische Prozesse“ 
  • Mitarbeiter im Projekt der Alexander von Humboldt-Stiftung: „DigiPalSlav: Digitale Paleoslavistik“
  • Computerhilfskraft des Slavischen Seminars
  • Seit 01/2019: Wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt: „Russinisch als eine Staatsgrenzen überschreitende Minderheitensprache: Dynamische Prozesse“ (Zweite Projektphase)

 

Aktuelles Forschungsvorhaben

  • Russinisch als eine Staatsgrenzen überschreitende Minderheitensprache: Quantitative Perspektiven 
  • Computerbasierte Analysen von slavischen Sprachen und deren gesprochenen Varietäten
  • Statistische Methoden
  • Kontaktinduzierte Divergenz in karpato-russinischen Varietäten, linguistische und außerlinguistische Faktoren (Border-Effects)
  • Linguistic security und Sprachbewusstsein
  • Das digitale Korpus des gesprochenen Russinisch

 

Promotionsvorhaben:

Meine Dissertation befasst sich mit quantitativ ausgerichteten, computerbasierten Analysen von Sprach- und Kulturkontaktinduzierten linguistischen Wandelerscheinungen in der Minderheitensprache Russinisch. Das Russinische des Karpatenraumes nimmt aus politisch- räumlicher, sowie linguistischer Perspektive eine Sonderrolle ein. Mit seinen divergierenden Varietäten eignet sich das gesprochene Russinisch als ideales Beispiel, um sprachliche Variation und Sprachwandelprozesse unter Berücksichtigung linguistischer und extralinguistischer Faktoren zu untersuchen, die sich durch innerslavischen, aber auch slavisch-romanischen und slavisch-ugrischen Kontakt ergeben. Die Erforschung dieser dynamischen Sprachkontakteffekte soll durch korpusanalytische und statistische Ansätze, darunter deskriptive und explorative Methoden unter Berücksichtigung von Scheinkorrelationen, quantitativ gestützt werden. Dabei gilt es, humane Faktoren wie linguistic security und Sprachbewusstsein sowie die Metadaten der Sprecher in die Auswertung einzubeziehen.

 

Forschungsinteressen

  • Soziolinguistik, Dialektologie
  • Computer- und Korpuslinguistik
  • Slavische Minderheitensprachen
  • Sprachkontakt und Sprachwandel
  • Das Zusammenwirken von Sprache, Identität und Raum 
  • Statistische Methoden

 

Vorträge

  • Lahjouji, Moulay Zaidan (2018): „The Corpus of Spoken Rusyn –A user-friendly resource for research on Rusyn dialects”. In: SlaviCorp 2018 (24-26. September 2018): Karls- Universität Prag